Warum hat ein Video solch einer Güte nur so wenig Aufrufe frage ich mich die letzten Tage..
Euch möchte ich diese wundervolle Aufnahme natürlich nicht vorenthalten, es handelt sich dabei um Lamentatio von Giovanni Sollima.
Vorgetragen hat es hier Boris Andrianov.
Technisch ist das Stück extrem schwierig, umso imposanter der virtuose Vortrag!
Gerade sehr passend zur Weihnachtszeit und an einigen Punkten mich sehr ergreifend empfand ich gerade Where are you Christmas von Jon Schmidt & Steven Sharp Nelson (ThePianoGuys):
Frohe Vorweihnachtszeit und viele schöne Erfahrungen mit Familie und den Liebsten wünsche ich!
Besonders interessant zum heutigen Fundstück, ein Klavier/Cello Cover des bekannten Pop-Stücks “Rolling in the Deep” von Adele, vorgetragen von Steven Sharp Nelson und Jon Schmidt, finde ich folgendes Detail:
ALL sounds were created by acoustic & electric cellos (5 different cellos) and piano. By the time we were finished we had used 60 tracks.
Es freut mich euch heute ein weiteres Stück mit Kevin Olusola vorstellen zu können. Es geht hier wieder um die Komibation Cello und Beatboxing, von ihm übrigens “Celloboxing” genannt – diesmal gemeinsam mit der Sängerin Antoniette Costa.
Das Solo von Kevin ab 2:41 gefällt mir auch sehr gut. Die ins Video eingearbeiteten Impressionen aus der Produktion des Werks finde ich auch ausgesprochen gut.
Was mir nicht ganz so gut gefällt ist dass man von beiden Künstlern jeweils nur die “Lead”-Stimme sieht. Wenn ich das richtig höre gibt es von Kevin konstant 3 Tonspuren (Lead, Akkorde, Beatbox), von Antoniette 2 (Lead, Chorus). Mich als Cellisten fasziniert besonders dass er im ersten Video Cello und Beatbox gleichzeitig gespielt hat, da ich selbst beim Spielen äußerst wenig Multitasking-Fähigkeit besitze.
Im Video hier wurden die Parts wohl hintereinander aufgenommen und – auch wenn es nichts daran ändert dass es ein sehr schönes Werk ist und ich es jetzt schon zum fünften Mal hintereinander höre – das senkt wohl den “Schwierigkeitsgrad” ein klein wenig. Mein Auge stört sich auch ein klein wenig daran dass Ton und Bild teilweise leicht versetzt sind, was Kevin greift entspricht nicht immer dem was man hört.
Da mag ich aber auch etwas perfektionistisch sein…
Der Paragraph an “Kritik” soll aber natürlich nicht davon ablenken dass es musikalisch eine herausragende Leistung und ein Stück mit Ohrwurmcharakter ist. Bitte mehr davon!
Zu kaufen gibt es das Stück übrigens auch: bei Itunes
Den ersten Klavierkonzert-Teil von Symphonic Odysseys mit dem WDR Rundfunkorchester und Benyamin Nuss gibt es inzwischen auf Youtube.
Das ganze war live wunderschön und hat mich so tief berührt dass ich die Freudentränen kaum zurückhalten konnte.
Wenn ich es jetzt nochmal sehe und höre ist gerade das Thema von der Final Fantasy Prelude (ab 02:40) absoluter Gänsehaut-Garant, selbst nach der zehnten Wiederholung.
Viel Spaß – und wenn ich richtig gelesen habe gibt es nächstes Jahr wieder ein Konzert!
In diesem grandiosen Video singt Lorne Dechtenberg ein Trio, Last Hurrah aus der Operette Headlines von 2004, mit sich selbst. Nicht nur die drei verschiedenen Stimmen (Vater, Mutter und Sohn) kann er dabei gut trennen und nachstellen, zusätzlich begleitet er sich auch noch selbst am Klavier.
Wenn das mal kein Multitasking ist…
Insgesamt zeigt es auch die Innigkeit mit der ein Komponist sein eigenes Werk kennt und damit umgehen kann.
Der dritte und vierte Teil aus der 6. Cello Suite von Bach, Courante und Sarabande, vorgetragen von Mstislav Rostropovich im Jahr 1991 in Frankreich (Basilique Sainte Madeleine, Vézelay, Yvonne):
Ich freue mich immer über Kritik und Vorschläge und bin sehr an deiner Meinung interessiert. Hast du etwas schönes rund um das Cello oder klassische Musik gefunden? Teile es mir doch bitte mit, damit ich darüber berichten kann.