Neue Seite: Über Mich
♫ Montag, 22. März 2010Ich habe gerade die neue Unterseite Über Mich fertiggestellt. Dort findet ihr Informationen über mich, was ich mit Cello am Hut habe und was meine Beweggründe sind.
Viel Spaß beim Lesen
Ich habe gerade die neue Unterseite Über Mich fertiggestellt. Dort findet ihr Informationen über mich, was ich mit Cello am Hut habe und was meine Beweggründe sind.
Viel Spaß beim Lesen
Begleitet von Emanuel Ax am Klavier spielt Yo-Yo Ma hier die Arpeggione Sonata in A-Moll (D 821) von Franz Schubert.
Ein wunderschönes Cello-Stück, auch wenn es ursprünglich für die Viola geschrieben wurde.
Wiedermal eine beeindruckende Darbietung von Yo-Yo Ma.
Zu den Noten: Franz Schubert, Arpeggione Sonate A-Moll D 821, Violoncello Klavier und CD, Peters Verlag
ohne CD (Klavierbegleitung): Franz Schubert, Arpeggione Sonate A-Moll D 821, Violoncello und Klavier, Peters Verlag
Von den verschiedenen Bach Suite No. 1 -- Courante Interpretationen die ich auf Youtube verglichen habe (Yo-Yo Ma, Mstislav Rostropovich, Robert Cohen und Mischa Maisky), gefällt mir die Version von Mischa Maisky eindeutig am besten.
Sie ist meiner Meinung nach gefühlvoller und “weniger runtergespielt” als die anderen.
Hier Mischa Maisky:
Hier geht’s zu den anderen Bach Cello Suiten.
In dieser leider sehr leisen Aufnahme in der Wigmore Hall wird der Cellist Jamie Walton von Daniel Grimwood am Klavier begleitet.
Zusammen spielen sie das Stück A Chant Triste von Anton Stepanovich Arensky (Op. 56/3). Es ist ein sehr ruhiges und trauriges Stück, das die beiden ergreifend gefühlvoll rüberbringen.
Leider ist die Notensammlung, in der ich das Stück gefunden habe, momentan vergriffen -- enthält aber noch viele andere schöne Werke zu einem günstigen Preis.
Zu den Noten: Cello & Piano 2, Cello und Klavier, Editio Musica Budapest
Sol Gabetta, eine 1981 geborene argentinische Cellistin, spielt das Stück Prayer (Jewish Life no. 1) von Ernest Bloch in der Dresdner Frauenkirche. Die Aufnahme ist vom 29.11.2009 und stammt vom ZDF.
Begleitet wird sie von der Staatskapelle Dresden unter Führung von Christoph Eschenbach.
Ihr Instrument ist ein Guadagnini-Cello von 1759, ein Stipendium von Hans K. Rahn. Es ist ca. eine halbe Million Euro wert.
Wunderschöne und ergreifende Darbietung, sehr schöne und wohlklingende Aufnahme!
Zu den Noten: Ernest Bloch, Prayer from Jewish Life 1, Cello Klavier und CD, Carl Fischer Verlag
Ich bin übrigens großer Fan von Ausgaben mit CD, die meistens aus Klavierbegleitungen in verschiedenen Tempi (je nach Übungsfortschritt) und einer Orchesterbegleitung bestehen: So hat man beim Üben jederzeit Zugriff auf die gewünschte Begleitung.
Fedor Gryadov wurde in Russland geboren, arbeitet als leitender Cellist im Opernhaus Kairo und lebt momentan in Spanien. Auch spielt Fedor im Lakme Strings Ensemble (Quartett).
Dieses Stück, Caprice No. 7 von Alfredo Piatti (1822-1901), habe ich durch Zufall auf Youtube entdeckt, hatte es zuvor noch nie gehört.
Ich musste mehrfach hinhören/hinschauen um zu verstehen dass dieser Klang wirklich nur von einem einzigen Cello kommt. Der lange Hall (fast 10 Sekunden laut Kommentar vom Tontechniker) durch die Aufnahme in einer Kirche verwischt zwar auch etwas, aber trotzdem ist es meiner Meinung nach eine wunderschöne Aufnahme.
Das Stück ist trotz des hohen Schwierigkeitsgrades sehr sauber in der Intonation. Auch die Betonung auf den tieferen Tönen, welche die Melodie darstellen, ist sehr gut getroffen.
Insgesamt eine wirklich schöne Darbietung von Fedor Gryadov, die in der Franziskanerkirche der heiligen Katharina in Alexandria aufgenommen wurde.
Zu den Noten: Alfredo Piatti, 12 Capricci Op. 25, Cello, Henle Verlag
Die Aufnahme soll angeblich auch auf einer CD veröffentlicht worden sein, leider habe ich diese aber noch nicht gefunden.
So, vorgestern habe ich bei Thomann ein Einsteiger E-Cello bestellt: Harley Benton HBCE 830BK E-Cello.
Ich hatte schon vor vielen Jahren den Traum sowas mal auszuprobieren, und zum Preis von unter 300 Euro hat mich das Angebot von Thomann überzeugt.
Leider muss ich wohl noch zwei Wochen bis zur Lieferung warten, und werde dann natürlich ausführlich berichten – trotzdem freue ich mich schon sehr darauf!
Ein Kommentar warnt übrigens vor der Qualität des Zubehörs, aber sowas hatte ich zu dem Preis schon vermutet.
Ich kann ja dann aber einfach meinen schon vorhandenen Bogen nutzen
Freude!
Der Geigenbauer Brian Lisus lebt in Südafrika und hat vor einigen Jahren ein Video erstellt, in dem man viele Einblicke in den Geigenbau erhält: “The transforming of a tree into a new life…”.
Noch heute arbeitet er nach dem Prinzip, keine elektrischen Werkzeuge zu nutzen, weil diese seiner Meinung nach durch Vibrationen die Zellstrukturen der Hölzer zerstören.
Auch bei Lacken und Leimen setzt er auf traditionsreiche Naturstoffe.
Seine sonnenreiche Heimat nutzt er, um die einzelnen Teilstücke vor der Verleimung nochmal besonders zu härten. Dadurch verspricht er für seine Instrumente eine gleichbleibende Qualität in verschiedensten Umgebungen.
Jedes Stück das im Hintergrund läuft ist mit von ihm gefertigten Instrumenten entstanden.
Brian Lisus hat auch eine Webseite und einen recht aktuellen Blog mit noch mehr Bildern, Videos und Infos.